Warum ich manche Vegetarier/Veganer nicht leiden kann (Update)

  • Vorweg gesagt, ich habe absolut nichts gegen Veganer und Vegetarier, jeder soll essen, trinken und vögeln wen er will. Wogegen ich etwas habe sind diese nervigen Versuche einen zu missionieren und dummes Geschwätz! Die andere Person ist Veganer.

  • Meine Anmerkungen habe ich in grün verfasst.

  • Ich bekam ohne Kommentar auf Facebook dieses Bild:

  • Christoph Hansen

    ehm ja?

    sojafleisch? was soll das denn?

  • andere Person

    Wie meinst du das?

    Das hat Timo alles gekauft

     
  • Christoph Hansen

    ich halte des ansatz für schwachsinn..... man will doch kein fleisch, warum macht man dann fleisch nach? es ist nicht so gut wie fleisch und wird es nie sein. Warum macht man nicht was neues innovatives daraus?

    etwas was besser schmeckt oder einfach anders. So überzeugt man vor allem keinen fleischesser... mein argument wäre: Ehm warum genau soll ich was essen was genau wie fleisch sein will, es nicht ist und dabei noch schlecht schmeckt?

    mich würde allerdings interessieren wie die schokoloade schmeckt

  • andere Person

    Die Schokolade schmeckt wie Schokolade.

    Seit wnan hat Fleisch eine Steifenform für sich in Anspruch genommen? Fleisch hat keinen guten Eigengeschmack, dieser entsteht erst durch die Verarbeitung. Durch Gewürze und co.

    Nun ist es nicht verwerflich auch Soja mit denselben Gewürzen zu behandeln. Fleisch wird meistens mit Soja gewürzt.

     
  • Christoph Hansen

    es soll offensichtlich beef jerky sein und ob fleisch einen guten oder schlechten eigengeschmack hat, hängt von der person ab. ich esse beef jerky auch unbehandelt

    ja man würzt ein wenig mit sojasauce aber mehr nicht

  • andere Person

    Nicht nur ein wenig. Fleisch schmeckt in den meisten Fällen absolut nicht gut, ohne behandlung. Und man darf Sojaprodukte auch so würdne, wie man Fleisch würzt.

     

    Fleisch schmeckt also in den meisten fällen nicht.... Aha interessant! Hat ja nicht jeder einen anderen Geschmack.... Nein das scheint von Natur aus so zu sein......

  •  
    Christoph Hansen

    lol wie gesagt.... jeder schmeckt anders und die sagst fleisch schmeckt in den meisten fällen nicht gut. das stimmt einfach nicht. Ich würze fleisch meist nur ein wenig mit pfeffer und salz

     
  • andere Person

    Es gibt durchaus Menschen, die darauf stehen, wenn ihre Alternativen Prudukte, dieses Aussehen haben.

    Pfeffer und Salz. Wenn du mein MEtzter kaufst, egal was er sagt, das Fleisch ist schon vorbehandelt.

    Ich habe oft pures Fleisch gegessen und es schmeckte nie wirklich gut.

     
  • Christoph Hansen

    ach ja weil du ja so oft beim metzger bist gell? Das ist einfach Unsinn was du sagst.

    woher wusstest du denn dann, das es pures fleisch war?

    ......

  • andere Person

    Das sind keine Antworten die die du gibt. Als ich noch zu Hause lebte, haben wir oft selbst geschlachtet.

     

    Ach als Veganerin weiß man natürlich immer wie das Fleisch vom Metzger behandelt ist. Sicher! Tipp: nicht im Supermarkt kaufen, sondern aus einer dedizierten Metzgerei ^^ Wenn dir das Fleisch nicht schmeckt, dann habt ihr es vlt einfach so zubereitet, das es dir nicht schmeckt oder du magst es halt nicht.... Was ist das überhaupt für eine Aussage?

     

  • Christoph Hansen

    jup genau wie mein opa

    andere Person
  • So ziemlich alles was ein Fleischesser so isst, außer Rind, das gab es nicht seeehr oft.

    Aber sonst alles. Nutria, Schafe, Hasen, Ferdertiere.Schweine.

  • Christoph Hansen

    erzähl mir kein unsinn, ich weiß wie fleisch schmeckt und wie es schmecken soll

  • andere Person

    Scheinbar nicht. Aber schon gut. Ich habe mich sehr lange genau so rausgeredet. Wirklich genau so

     

    Wo rausgeredet? Irgendwie ist das nurnoch sinnloses Geschwafel ohne Zusammenhang

     

  • Christoph Hansen

    weißt du was ich an veganern hasse? genau so einen scheiß hier

    ankommen sagen fleisch schmeckt generell scheiße, obwohl das Geschmackssache ist

    du sagst mir ich komme nicht mit argumenten. Komm du erstmal mit welchen

    andere Person

  • Das kann man nicht "an Veganern hassen", denn so spreche persönlich nur ich. Gegen die meisten hättest du keine Chance. Bei dem Gespräch mit Timo damals, da warst du ausgeliefert. "Aber Tiere haben keine richtigen Gefühle" und "Aber Fleisch schmeckt".

    Die Geschmacksnerven verändern und verbessern sich, wenn man von stark verarbeiteten "Lebensmitteln" weg kommt.

    Iss erst mal Jahre lang clean und danach, danach probiere wieder Fleisch vom Metzger. Vermutlich wirst du erst dann wirklich verstehen, wovon ich spreche. Vorher ist das schwer.

    Ich kenne die Menschen von Grund aus und dein Benehmen nehme ich dir nicht übel.

     

    Mein Benehmen? Bitte? Sie versucht hier mich zu missionieren und ich hab da keinen Bock drauf und ich benehme ich nicht?! Alter, deine Weltsicht ist dermaßen kaputt........

     

  • Christoph Hansen

    doch nur veganer und vegetarier versuchen einen derart krampfhaft einen zu missionieren, das hasse ich.

    btw euch ist schon klar das pflanzen auch gefühle haben, bzw dinge fühlen und ihr esst die während sie noch leben. Darüber würdeich mir auch mal gedanken machen.......

    Fleisch ist nicht stark verarbeitet, wenn man es direkt nach dem schlachten isst.

  • und clean essen? das ist doch auch nur eine definition und klar ändern sich dann die geschmacksnerven und vlt sogar so das man fleisch nicht mehr mag. kann ja sein, aber dann liegt das daran was man isst und nicht daran das man clean isst. Das ist sowieso nur eine von diesen neumodischen definitionen. ich hab auch keine zeit für so unsinnige diskussionen wie die hier... BA schreibt sich nicht von allein

  • andere Person
  • "Man will keine tierquälerei. Fleisch hab ich ja Geschmacklich gerne gegessen. Und wenn man es nachmachen kann, den Geschmack hat, es sogar noch gesünder ist und kein tierleid verursacht, wo ist sein Problem?

    Desweiteren, woher will er denn wissen, dass dieses zeig schlecht schmeckt? Also ich bin durchaus kritisch was Geschmack angeht. Aber dieses zeug geht klar. Er würde gar keinen Unterschied feststellen.

    Und... Was was ist denn mit echtem Beef Jerky? Dort kommt der Geschmack ja auch nicht vom Fleisch sondern viel mehr durch die Gewürze und die Zubereitung

    Wir machen ja kein rohes Fleisch nach

    Weil er gefragt hat warum man das Essen sollte, einfache Antwort "weil keine Tiere dafür gequält und getötet werden"

     
    Sie hat offensichtlich noch keinen Blick auf Beef Jerky geworfen und auf mein Argument mit den Geschmacksnerven wird nicht eingegangen......
     
    Christoph Hansen

    ich hab damit kein problem, ich finde das nachmachen von fleischprodukten nur albern.

    wie ich oben schon sagte esse ich auch gerne ungewüztes beef jerky

    auf die hälfte von meinem zeug von oben bist du ünrigens nicht eingegangen

    aber sowas ist ja typisch

    ich überlege grade ob ich drüber bloggen soll

  • andere Person

    Es ist grundsätzlich sehr unüberlegt so was zu sagen. Also ich kann Brokkoli noch immer von einem Huhn und einer Kuh unterscheiden...

     

    Für jemanden, der so wirr schreibt, ist das schon eine Leistung. Hut ab!

     

    Kann auch nicht nachvollziehen, warum du es mir sagst. Dachtest du mich überrumpelt es, wenn du von dir gibt, Pflanzen, hätten, trotz nicht vorhandenem zns, irgendwelche Gefühle? So einen Mist hört man als Pflanzenesser doch wirklich oft.

    Es wirkt schon etwas kurios dass Menschen denen Tierleid eher egal ist, scheinbar eine plötzliche Sorge um das Leid von Pflanzen entwickeln.

     

    Ich entwicklte keine Sorge, ich will dich lediglich mit deinen eigenen Waffen schlagen.

     

    Wenn man Kritik mit Gegenkritik beantwortet statt die Kritik selbst zu widerlegen ist das ein logischer Fehlschluss den man „Tu Quoque“ nennt (lat. Auch du!) Wenn man zudem noch impliziert dass es wohl das gleiche ist ein Gänseblümchen zu pflücken oder einer Katze die Beine auszureißen ist das nicht nur sehr zynisch sondern noch ein weiterer Fehlschluss den man „Falsche Äquivalenz“ nennt.

     

    In beiden Fällen tötet man ein Lebewesen. Warum ist das eine jetzt mehr wert als das andere?

     

    Warum sorgen sich also Veganer angeblich um andere Lebewesen und kritisieren das Töten von Tieren, haben aber weniger Probleme damit Pflanzen zu töten. Nein, das liegt nicht daran dass Pflanzen keine putzigen Knopfaugen haben die sentimental machen oder dass es nicht so schön ist ist sie zu streicheln denn Veganer essen keine Tierprodukte -auch nicht von „hässlichen“ Tieren. Kurze Antwort: Pflanzen sind nicht bewusst leidensfähig und können keine Schmerzen empfinden. Selbstverständlich sind sie auch Lebewesen. Wenn ein Veganer -vielleicht etwas ungenau- von Lebewesen spricht, dann meint er im Allgemeinen „leidensfähige Lebewesen“. Pflanzen besitzen nichts was mit einem zentralen Nervensystem oder einem Hirn vergleichbar wäre.

     

    Wenn ich mich recht erinnere haben manche Tiere wie Quallen oder Tintenfische auch nichts was mit einem Hirn oder zentralen Nervensystem zu vergleichen ist...... Sind das jetzt auch Pflanzen?

     

    Es gibt immer mal wieder pseudowissenschaftliche Untersuchungen laut denen Pflanzen angeblich anfangen zu „schreien“ wenn sich ihnen jemand nähert der ihnen mal Blätter abgerissen hat oder wo man zu beweisen meint dass Pflanzen obwohl sie keine Ohrenn haben, es mögen wenn man mit ihnen spricht und gerne klassische Musik hören. Intensive seriöse Forschung hat jedoch keinerlei Hinweise darauf erbracht, dass Pflanzen irgend eine Art bewusste Empfindungen haben. Schmerz existiert um höhere Lebewesen vor Schaden zu bewahren. Da Pflanzen aber nicht flüchten können, macht es evolutiv keinen Sinn dass sie so etwas wie ein Schmerzempfinden entwickeln würden.

     

    Es gibt dazu nicht nur pseudowissenschaftliche Untersuchungen, sondern das wird ernsthaft untersucht. Das mit dem Schwerzempfinden, das evolutionär keinen Sinn macht ist übrigens reine Spekulation.......

     

    Wir haben inzwischen gut verstanden was für so etwas wie Bewusstsein und Schmerzempfinden Voraussetzung ist und ohne so etwas wie ein zentrales Nervensystem und eine Art Gehirn existiert so etwas in der Natur nicht. Pflanzen sind am ehesten so etwas wie biologische Automaten. Sie reagieren natürlich auch auf ihre Umwelt und kommunizieren teilweise in gewissem Maße auch miteinander aber das tun beispielsweise auch Smartphones und diese würden wir kaum in einem bewussten Sinne leidensfähig nennen

    Selbst wenn es so wäre dass man erwarten könnte, dass Pflanzen irgend eine Art von Bewusstsein haben, sollte man natürlich versuchen so wenig wie möglich Pflanzenleid zu erzeugen ohne das eigene Lebensrecht aufzugeben. Aus ökologischen Gründen sollte man auch schon heute Pflanzen so wenig wie möglich schädigen und besonders wenige Pflanzen tötet man als Veganer denn um Tierprodukte zu produzieren, muss man ein vielfaches an Pflanzen verfüttern. Je nach Tierart werden bis zu 15 mal soviel Kalorien aus Pflanzen benötigt, wie man nachher in Form von Fleisch erhält. Um meinen Energiebedarf zu decken kann ich also entweder eine gewisse Menge an mutmaßlich leidensfähige Pflanzen töten, oder ein definitiv leidensfähiges Tier, zu dessen Fütterung zuvor ein Vielfaches an Pflanzen getötet werden musste.

     

    Lebensrecht, Tja das ist so eine Sache. Aus biologischer Sicht machen wir diesen Planeten kaputt wie es nur geht, haben wir dann überhaupt ein Lebensrecht? Der Rest ist ganz ok.

     

    Selbst wenn man entgegen jeglicher wissenschaftlicher Erkenntnis nicht nur annimmt, dass Pflanzen und Tiere gleichermaßen Leid und Schmerz empfinden können sondern Tieren die Leidensfähigkeit hypothetisch mal komplett abspricht und annimmt, dass Pflanzen tatsächlich leiden können, habe ich also die Wahl, ob ich das Leid einiger Pflanzen verursache, indem ich sie direkt esse, oder ein vielfaches Pflanzenleid indem ich Fleisch esse. Also selbst wenn Pflanzen leidensfähig währen und Tiere nicht, verursacht man als Veganer weniger Leid. Und wenn wir die fiktive Annahme dass Tiere nicht leiden, weglassen, kommt das Leid des Tieres sogar noch auf das der Pflanzen oben drauf.

     

    Was hier gerne Übersehen wird, ist das Veganer teilweise um ihren Vitaminbedarf zu decken Tabletten oder Pulver essen müssen. Link zur Zeit

     

    Wenn du das noch immer nicht verstehst, kannst du ein kleines Experiment machen: Menschen haben den recht seltsamen Brauch sich zu verschiedenen Anlässen die Geschlechtsorgane von Pflanzen zu überreichen. Verschenkt einfach mal bei der nächsten Gelegenheit statt dessen einen Strauß Schweinepenise und lasst mich wissen wie es gelaufen ist.

    Sorry, hat etwa sgedauer, ich habe schon viel dazu geschrieben, weil ich solche Gespräche hin und wieder führen musste. Ich schrieb in Notizbücher und auch auf meinem Computer. War nicht gleich innerhalb einer Sekunde abrufbar

  • Christoph Hansen

    Beim überreichen von Blumen geht es um Ästhetik und nicht um Essen. Dein Denkfehler

  • andere Person

    Ist dass das einzige, was du dazu sagen kannst?

  • Christoph Hansen

    Einer von vielen..... Ich schreib mal weiter an meiner Arbeit....und hör auf mich zu missionieren

    Ich hab keine Zeit für mehr

  • andere Person

    Ich habe das extra immer wieder dazu gesgat, dassmit den Scheinepimmeln. Denn ich weiß, dass das einer der Punkte ist, auf welchen man primitiv hinweisen muss.

  • Es hat nichts mit missionieren zu tun Chris. Wenn du sagst, "Alle Juden sind geizig", dann werde ich dagegen anreden, würde wohl jeder kluge Mensch tun. Wenn du sagst, "Alle Moslems sollten abgeschoben werden", dann werde ich auch dagegen argumentieren.

     

    Doch ich fühle mich missioniert und das mag ich nicht, also lass den Scheiß. Bei einem persönlichen Gespräch wäre ich übrigens spätestens hier sehr laut geworden und hätte denjenigen entweder zum gehen aufgefordert oder wäre selber gegangen. Das ist einfach dreist. 

     

    Es hat nichts mit missionieren zu tun. Rein gar nichts. Wenn ich sage "Sport ist in allen Fällen ungesund", würdest du es auch nicht so stehen lassen wollen. Es hat nie was mit missionieren zu tun. Nie.

     

    Doch, so wie du es sagst, ist es das.

     

  • Ich habe kein Problem damit, wenn du zugibst, dass du zu sehr vom Geschmack abhängst. Kann ich verstehen, kann jeder.

    Ich habe lediglich ein Problem, wenn es unwissenschaftlich wird. Wenn man gegen Fakten ankämpft, auf primitivste Weise

  • Darf ich das Gespräch veröffentlichen, ohne deinen Namen zu nennen?

  • Christoph Hansen

    Ich habe nicht mit dem unwissenschaftlichen angefangen.

    Mach das, ich mache dass selbe, aber ich will prüfen können, ob da keine Namen drin sind.

  • andere Person

    Ich werde nur den Text kopieren. Ich nehme sogar das "Chris" raus.

    Natürlich hast du mit dem unwissenschaftlichen zu tun. Du stellst Pflanzen udn Tiere auf eine Stude, das ist schlicht dumm, Chris. Es ist unsinn. Du sagt man versucht dich zu "missionieren" und ich nenen Gegenbeispiele, die zeigen sollen, was ich wirklich tue.

     

    Die Gegenbeispiele basieren auf krassen Gegensätzen, das trifft bei mir nicht zu.

     

    Christoph Hansen
  • Du hast ewig lang gesagt, das Fleisch schlecht schmeckt und das wäre von Natur aus so und dann mit dem clean essen angefangen.....

    Ich will einen Link zu der Veröffentlichung

  • andere Person

    Ich werde das auf Facebook schreiben, kannst du dann nachsehen.

    Ja, Fleisch ist, wenn man ehrlich ist, den meisten Menschen total unangenehm.

    Fleisch wird nur oft so stark verarbeitet, dass es mit Fleisch nahezu nichts mehr zu tun hat. Deswegen ist es im MUnd angenehm. Viele können aber nicht damit umgehen, wenn sie mal eine Sehne oder ähnliches sehen und schmecken.

    So ein Stück File sieht gut aus. Ist halt meistens total aufbereitet mit Wasser uns co. die Tiere waren auch nicht gesund.

    *uns

    *und

     

    Den meisten Menschen???? Spannend, das es dann nicht mehr Vegetarier oder Veganer gibt. Die Leute essen also die ganze Zeit etwas, was ihnen eigentlich nicht schmeckt? Sehr plausibel :D

    Ich weiß nicht, wo du Fleisch kauft, aber beim Metzger ist das Fleisch, je nach dem was man kauft, nie verarbeitet. Das will ich ja selber machen. Wenn dein Fleisch viel Wasser enthält, dann würde ich übrigens den Metzger wechseln, dann ist der einfach scheiße und zieht dich über den Tisch.....

     

    Update:

    Die Kommentare sind übrigens großartig :D

     

    Ich werde mit einem Kinderschänder verglichen etc pp. Schon spannend auf welchem Niveau die diskutieren.....

     

    Und wenn man keine Argumente mehr hat, dann wird man schnippisch...

     

Comments

Das mit dem Lebensrecht ist echt so eine Sache. Denn wenn man es noch extremer
fasst, darf man gar nichts mehr essen, was die Natur nicht „freiwillig“
übergeben hat. Das ist dann wohl Fallobst und ähnliches. Allerdings nimmt man
selbst dann der Natur „etwas weg“. Schließlich hätte das Obst auch kompostieren
und Nährstoffe an den Baum geben können. Oder ein Tier hätte sich von dem Obst
ernährt. Mit der Logik darf man auch sonst nichts mehr. Baumwolle abbauen und
Kleidung herstellen ist nicht in Ordnung, alles aus Erdöl ist auch Raubbau an
der Natur. Eigentlich kann man sich nur noch hinsetzen und die Luft anhalten.

Irgendwo möchte man selbst allerdings dann doch leben. Und dazu gehört, dass
wir jeden Tag genug Nährstoffe zu uns nehmen, damit unser Körper funktioniert.
Bei den Tieren funktioniert das auch, und die sind da in der Regel auch nicht
gerade zimperlich. Vor allem, weil die sich im Zweifelsfall auch nicht einen
Winter von Konserven aus dem Supermarkt ernähren könnten, wenn sie draußen
nichts finden. Von daher gehört zum Leben dazu, dass man akzeptiert, dass man
einen gewissen Bedarf hat. Dieser Bedarf muss gedeckt werden.

Wenn man zur Bedarfsdeckung Nahrung zu sich nehmen muss, kann man auch kurz mal
ins andere Extrem gehen: Ich möchte leben, daher nehme ich mir einfach, was ich
brauche. Und dazu kann ja auch durchaus gehören, dass man Tiere schlachtet,
verarbeitet und isst. Bei den Indianern ist das doch auch vollkommen in
Ordnung, oder? Man muss sich schon Dinge nehmen, um seinen Bedarf zu decken.
Man kann nicht leben, ohne die Umwelt zu beeinflussen.

Das gleiche gilt mit allem anderen, was wir tun. Der ganze „ökologische
Rucksack“ an CO_2 Ausstoß, Feinstaub und anderen Dingen, weil unsere Güter
transportiert werden. Die ganze Verpackung, die wir dann wieder entsorgen.
Hoffentlich wird der Kunststoff teilweise wiederverwendet. Aber alle diese
Dinge wird man nie vollkommen los. Von daher wird man immer einen Einfluss auf
die Natur haben. Mit Mühe und Verzicht wird dieser kleiner. Jedoch ist
irgendwann der Punkt erreicht, an dem die zusätzliche Mühe und Verzicht
deutlich über dem eingesparten Einfluss sein. Wo man dann aufhört, muss jeder
für sich entscheiden.

Man sollte sich nicht wie ein Arschloch gegenüber den Ressourcen verhalten.
Besonders regen mich Leute auf, die ihr Auto lange im Leerlauf laufen lassen.
Das macht Lärm, Gestank und verbraucht Öl. Dafür, dass die Leute nicht zweimal
den Schlüssel drehen müssen (aber die Handbremse brauchen). Mir erschließt sich
das nicht; hier könnte man mit wenig Aufwand gut zur Umwelt sein. Oder wenn man
im Supermarkt nicht die Brownies in der Pappschachtel kauft, die dann in zwei
Kammern eingeschweißt sind und alle nochmal einzeln in Plastik verpackt sind.
Das tut überhaupt nicht weh und spart viele Ressourcen.

Das Argument, dass bei der Ernährung von Tieren viele Pflanzen benötigt werden,
ist durchaus richtig. Wenn die Kapazität für den Anbau begrenzt ist, so ist die
Tierhaltung besonders kostspielig. Insbesondere Massentierhaltung und damit
einhergehende Monokulturen aus Mais und Soja sind wahrscheinlich schlecht für
das Ökosystem. Von daher ist es sicher gut, wenn man keine Fleischfresser isst
(doppelte Konversion) und man seinen Fleischkonsum nicht ausufern lässt. Da
allerdings Tiere häufig mit Dingen gefüttert werden, die wir nicht essen können
oder wollen, essen die Tiere uns auch nicht direkt etwas weg. Zum Beispiel
bekommen die entzuckerten Mais. Grasende Tiere vertragen nicht viel Zucker,
daher kann man sie eigentlich nicht mit Mais ernähren. Und der
Glukose-Fruktose-Sirup, der da extrahiert wird, bekommen wir dann als billigen
Zuckerersatz untergejubelt. Ich hasse das Zeug, es steht wohl auch im Verdacht,
Krebs zu erregen. In Kombination werden zwar alle ernährt, aber es ist etwas
furchtbar.

Zum eigentlichen Thema des Leidens zurück: Man können als Menschen durchaus
Tiere halten und schlachten, um uns zu ernähren. Wenn wir ohne den Schutz der
Gruppe und unserer Technologie im Tierreich unterwegs sind, werden wir
wahrscheinlich auch von einem stärkeren gefressen. Obwohl Tiere ja Gefühle
haben (die Katze meiner Freundin kann zumindest „verwirrt“ und „liebevoll“),
stört sich das Raubtier nicht daran, dass wir wohl Schmerzen haben, wenn man
uns frisst. Das Raubtier macht das wahrscheinlich nur, um zu überleben. Von
daher kann man sagen, dass der Mensch der Stärkere ist und sich die Tiere zu
Nutzen macht. Wir sähen ja auch Pflanzen nach belieben aus und ernten deren
Früchte.

Man muss dabei natürlich nicht gemein und sadistisch sein. So finde ich
Massentierhaltung und Massenschlachtung nicht erstrebenswert. Auch sollte man
beim Schlachten schauen, dass man mit den Tieren respektvoll umgeht. Wir
Menschen in Europa haben es so komfortabel, dass wir nicht jeden Tag mit der
Natur um das nackte Überleben kämpfen müssen. Da können wir uns dann etwas Mühe
mit den Tieren geben. Ich war im Urlaub in Spanien auf einem großen Hof, die
hatten auch diverse Tiere da. Wenn die Tiere geschlachtet haben, kam ein Jäger
auf den Hof. Ein Tier wurde von den Leuten am Hof von der Herde getrennt und
dann vom Jäger geschossen. Natürlich ist das Tier dann gestorben worden.
Allerdings hatte es davor auf dem Hof eine gute Zeit und hatte in den letzten
Minuten auch keinen großen Stress. Dagegen ist das Herumfahren der Tiere zur
Schlachterei deutlich mehr Stress für die, nehme ich an. Daher wäre es schon
schön, wenn die Tierhaltung etwas persönlicher wäre. Aber das geht natürlich
nur über den Preis. Und wenn man als Student nicht das Geld hat, sich beim
Bio-Metzger sein Fleisch zu schauen, kann ich das verstehen. Außerdem ist
einfach eine derart große Nachfrage an Fleisch da, dass das vielleicht gar
nicht überall umsetzbar wäre.

An dieser Stelle zu sagen, dass man gar kein Fleisch mehr essen sollte, halte
ich für überzogen. Wenn man jedoch nicht jeden Tag Fleisch isst, wäre das
vielleicht ein maßvoller Umgang. Aber totaler Verzicht ist auch übertrieben.

Und was den Geschmack angeht, kann ich das auch verstehen. Ich habe bei Fleisch
früher immer nur die guten Stücke gegessen, Sehnen und Knorpel finde ich
(wahrscheinlich wie die meisten) nicht appetitlich. Allerdings mag ich diese
Fettränder auch überhaupt nicht. Wenn man anschaut, was bei manchen von einem
T-Bone Steak übrigbleibt, ist das nur noch der Knochen und vielleicht ein paar
Sehnen. Ich habe eher ein paar Quadratzentimeter reines Fleisch
herausgeschnitten und den Rest übriggelassen. Außerdem hatte ich immer wieder
Fleisch, das beim Kochen eher faserig geworden ist. Über die Zeit hatte ich
immer weniger Lust auf Fleisch und esse davon einfach nichts mehr.

Außerdem schmeckt es mir auch nicht besonders. Daher kaufe ich mir auch keine
Ersatzprodukte, die ähnlich schmecken. Diese Mortadella aus Soja habe ich mal
ausprobiert. Schmeckt so ziemlich wie Mortadella aus Schweinefleisch, aber mir
schmeckt weder das eine noch das andere. Von daher kann ich das auch lassen. Da
kaufe ich mir lieber Brotaufstrich aus 2/3 Paprika. Das schmeckt richtig
kräftig nach Gemüse und gesund! Die vegetarischen Burger esse ich allerdings
gerne. Burger finde ich gut, das ist warm und mit Käse und Tomaten und Senf.
Die Bulette dadrin muss aber einfach nur warm sein und so das grobe Mundgefühl
geben. Die vom ALDI sind aus Haferflocken, Weizen und Soja gemacht. Finde ich
wunderbar und schmeckt noch nicht mal nach Fleisch (finde ich gut).

Vom Geschmack geht es mir mit Fisch ähnlich. Ich mag den Geruch nicht, mir
schmeckt es nicht. Das ist ganz einfach, damit brauche ich niemandem aktiv auf
die Nerven zu gehen. Passiv tue ich das schon immer, weil ich unglaublich
schwer zu bekochen bin.

Zum Schluss: Das Foto mit den ganzen Ersatzprodukten strahlt ein „eigentlich
stehe ich auf Fleisch, aber ich traue mich nicht“ aus. Es ist gut, wenn man
kein egoistischen Arschloch ist und sich alles nimmt, was man haben will. Aber
man darf auch genug Selbstwertgefühl haben, um das Schlachten des Tieres für
ein Steak zu rechtfertigen. Ich bin Vegetarier, weil mir Fleisch nicht
schmeckt, nicht weil ich es mir selbst nicht wert wäre.

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